Wer hat die Brände gelegt? Ποιος εβαλε τις φωτιες;

Dr. Emmanuel Sarides

Die Waldbrände in Griechenland 2007 gehören zu den schwersten seit Jahrzehnten. Ende August 2007 brachen in mehreren Regionen Griechenlands Waldbrände aus, die sich schnell ausbreiteten und rasch an Intensität zunahmen. Neben der Region Attika und der Insel Euböa war vor allem der Peloponnes betroffen, wo seit dem 24. August mehr als 190 Brände gemeldet wurden

Alle MME des Westens haben als Ursache der Waldbrände in Griechenland die Version der oppositionellen PASOK-Partei übernommen, an den Bränden sei die Regierung der ND-Partei allein verantwortlich. Kein Wort nach einer möglichen False Flag Operation, die darauf abzielen k;nnte, Griechenland wieder mal zu destabilisieren, um das russisch-griechisch-bulgarisch Projekt einer Pipeline zu kippen. Logisch, den dies wäre nicht im Sinne des sogenanten Westens, von dem öfter hier die Rede ist.

Ολα τα δυτικα ΜΜΕ, δεξια η αριστερα, εχουν υιοθετησει τις θεσεις του ΠΑΣΟΚ για τις αιτιες των πυρκαγιων: την ανικανοτητα και τις παραλειψεις της κυβερνησεως και τους οικοπεδοφαγους. Για τυχον εμπρηστικες ενεργειες ξενων μισθοφορων των μεγαλων δυναμεων, που εινε δυσαρεστημενες για την συνεργασια του Καραμανλη με την Ρωσια και την Κινα, τσιμουδια. Δεν ειναι αυτο μια εμμεση υποστηριξε για το ΠΑΣΟΚ, που αν βγει στις εκλογες θα ακυρωσει η θα τραιναρει τις συμφωνιες με αυτα τα δυο κρατη;

Wenn das Leben zu Asche zerfällt“ ist der Titel einer Reportage von Harald Neubert über die Ursachen der katastrophalen Brände in Griechenland, die in der „junge Welt“ (jW) vom 01./02.09.2007 veröffentlicht wurde. Die jW begreift sich als eine linke und kritische Tageszeitung, die gegen den Strom der üblichen Presse in Deutschland schwimmt. Und Harald Neubert ist Spezialist in Sachen bunte Revolutionen und hat eine ganze Reihe von Berichten verfasst u.a. über den Sturz unliebsamer Herrscher, beispielsweise in Georgien oder der Ukraine, und hat auch die Mächte und Kräfte dahinter aufgedeckt, westliche Geheimdiesnte, die Belgrader Beratungsfirma Center für Applied Nonviolent Action and Strategy ( CANVAS) von Srdja Popovic und die Open Society von George Soros. Neubert war auch in der Zeit der katastophalen Brände in Griechenland und konnte die Situation in Augenschein nehmen. Er hat bestimmt mit vielen Leuten gesprochen und über die in Griechenland kontrovers diskutierten Ursachen der Brände gehört. Paradoxerweise wird aber in seinem Bericht nur die Regierung der Nea Dimokratia am Pranger gestellt, kein Popovic, keine westlichen Geheimdienste und auch nicht der Herr Soros als geistiger Brandstifter. Die ja alle eine Menge Gründe hätten, die Regierung des im Westen umliebsam gewordenen Konstantinos Karamanlis durch eine Regierung des US-Freunds Georgios Papandreu zu ersetzen. Nein, Neubert hat nichts davon gesehen, nichts gehört, sein Name ist Hase. Warum bloss? Denn eigentlich hätte er wissen müssen, was da gelaufen ist. Hier Auszüge aus seinem Bericht, von mir kommentiert und am Ende mein Leserbrief an die jW, den sie partout nicht veröffentlichen wollte.

Harald Neubert: „Nach dem Feuer kommt die Verzweiflung: Tausende Dorfbewohner in Griechenland stehen nach den verheerenden Waldbränden vor dem Ruin…Wie der Ort Livadaki, rund 350 Kilometer südwestlich von Athen, sehen über Hundert Dörfer und Siedlungen aus. Besonders in den dichtbewaldeten Regionen hatten die Bewohner keine Chance, ihr Hab und Gut zu schützen. „. Soweit, so richtig. Und dann fällt er sein Urteil, nicht mehr als investigativer Journalist, sondern, wie es bei entsprechenden Berichten von Journalisten aus den westlichen Zentren üblich ist, als Richter: Schuld an der Katastrophe ist, ganz klar, „die konservative Regierung unter Ministerpräsident Kostas Karamanlis…die Betroffenen eine Soforthilfe zwischen 3000 Euro für Alleinstehende und 10000 Euro für Familien auszahlte. Doch wie soll das langfristig helfen“? Und außerdem politische Fehler begangen hat, beispielsweise den „Rückzug des neoliberalen Staates aus seiner Verantwortung“ der den Katastrophenschutz ausgehöhlt und verantwortungslose Gesetze durchgesetzt hat, „die Bauspekulation in bewaldeten Regionen zwar verbot, nach Bränden aber akzeptierte“. Und obwohl diese Regierung, nach Neubert, die Schuld an der Katastrophe trägt, „schwadroniert (sie) nun von einer »unbekannten Art von Terroristen« und versucht so, die Verantwortung von sich abzuwälzen“. Der Terror aber, auch dies ganz klar, liegt „in der Untätigkeit einer Staatsführung, der die Konsolidierung des Haushaltes und die Unterstützung eines millionenschweren Immobilienmarktes wichtiger war als der Schutz der Bevölkerung“.

Der Schuldige ist also schnell ausgemacht und von H. Neubert als Richter, ebenso schnell verurteilt worden. Dass das ein Fehlurteil ist und weshalb, werde ich gleich erklären. Vorher möchte ich aber festhalten, dass nicht nur Harald Neubert in dieses Horn blässt, sondern die gesamte westliche Presse, die seit Beginn der Waldbrände die Regierung der Nea Dimokratia und die Bauspekulanten, die sie unterstützt, verantwortlich machen. Merkwürdig nur, dass dies auch die Vorwürfe sind, die die Oppositionspartei PASOK des Georgios Papandreu gegen die Nea Dimokratia erhebt, als Wahlkampfmunition sozusagen, denn am 16. September 2007 gibt es in Griechenland Parlamentswahlen. Merkwürdig auch, dass diese Vorwürfe alle die in Griechenland akkreditierten Journalisten westlicher MM übernommen und fast wortwörtlich weiter verbreitet haben.

Wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt bleibt dumm. Ich habe gefragt, bereits nachdem die ersten Meldungen von Frau Heike Schrader aus Athen über die Katastrophe in der jW erschienen sind. Per Leserbriefe, die niemals veröffentlicht wurden. Bis auf einen, der auf ein paar Zeilen gekürzt und derart verhunzt wurde, dass er bei der Veröffentlichung keinen Sinn mehr machte. Auch nach dem Bericht von Neubert habe ich einen Leserbrief geschrieben. Doch als ich heute den für Leserbriefe zuständigen Mitarbeiter der jW, Peter Steiniger, anrief und um eine Erklärung bat, sagte er mir: „Wir veröffentlichen nicht alle Leserbriefe und dann behalten wir uns das Recht vor, sie zu verkürzen oder zu ergänzen“. Und legte auf. Ja, ja, das Recht zu verkürzen haben sie, den Hörer aber so aufzulegen ist nicht die feine englische oder deutsche oder sonstige Art.

Hier mein Leserbrief vom 02.09.07 zum Bericht von Neubert:

„Der Bericht von Harald Neubert ist eine Kopie der Wahlpropaganda der PASOK, die die verheerenden Brände auf die Regierung der Nea Dimokratia schiebt, um die bevorstehenden Wahlen zu gewinnen. Insofern ist er nicht richtig. Es stimmt nicht, dass die Regierung den Betroffenen nur eine Soforthilfe zwischen 3000 Euro für Alleinstehende und 10000 Euro zahlt, denn sie hat sich außerdem verpflichtet, alle Dörfer wiederaufzubauen. Auch stimmt nicht, dass die Katastrophe auf ihre politischen Fehler zurückzuführen ist, weil sie als ein neoliberaler Staat den Katastrophenschutz ausgehöhlt hat. Griechenland, das faktisch bankrott ist und auf Pump lebt als neoliberal zu bezeichnen, ist außerdem ein schlechter Witz. Auch, dass die Regierung die Bauspekulation in bewaldeten Regionen nach Bränden akzeptiert, denn das geht so seit der Gründung des Nationalstaates und sollte nicht der jetztigen Regierung angelastet werden. Und dann kommt noch der Hammer, dass die Feuer von Brandstiftern gelegt wurden, um den Boden später aufkaufen zu können. So ein Käse, die sollen Feuer in unzugänglichen Gegenden in Peloponnes und Epirus gelegt haben? Das macht keinen Sinn. Dieser Unsinn wurde aber von der gesamten Presse übernommen und weiter verbreitet. Wodurch die Tatsache verschleiert werden soll, dass die Feuer von Banditen im Auftrag von Mächten außerhalb Griechenlands gelegt wurden, um die im Westen unbequem gewordene Regierung von Karamanlis zu stürzen und den US-Freund Papandreu an die Macht zu bringen. Alles in allem: Dass der Experte der bunten Revolutionenen nichts gesehen hat außer dem Papier, das die PASOK der internationalen Presse vorgelegt hat, glaube ich nicht. Und nicht von der Gruppe des UCK-Banditen Danilo gehört hat, der da aktiv geworden sein soll. Die Frage ist und bleibt, weshalb Harald Neubert dieselben Geschichten erzählt, die auch in Bild und FAZ stehen. Jedenfalls ist nicht die Regierung der Terrorist, wie er schreibt. Hätte er etwas recherchiert, würde auf andere Gründe stossen“.

 

Dr. Emmanuel Sarides  3. September 2007
Rubrik: FalseFlag/PsyOps

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