Die tödliche Falle der Pandemie Covid-19 für die globale Wirtschaft und die Ziele des sogenannten „Great Reset“

Dr. Georg Chaziteodorou
Bild: tageblatt.lu

Die Menschen brauchen heute wirtschaftlich eine globale Architektur, sonst gibt es keine Zukunft und ihr Höheflug des Eigensinns wird wie bei Ikarus enden

 

Über dem Eingang des althellenischen Tempels von Delphi stand:

Γνῶθι σαυτόν  Erkenne dich selbst

Es braucht Mut, um in den Spiegel zu schauen.Denn die Welt ist heute umzingelt von Simulanten, die es mit technischen Mitteln geschafft haben, die Menschen mit echten Krankheits- und Verblendungssymptomen zu infizieren. Alle Menschen, beeinflusst durch die herrschende mediale Inquisition, machen zwangsweise mit, und deshalb begann auf unserem Planeten seit Anfang 2020 ein neuer virtueller Weltkrieg.

Die Menschheit erlebt zusätzlich mit der Virus-Covid-19-Pandemie auch eine Krise der Tugenden, Werte und Ideale, die nicht durch Gegenaktionen gelöst werden kann und rast in ihrem eigenen zivilisatorischen Weltvehikel vorwärts, dessen immer komplexere Beschaffenheit sie immer weniger versteht. Die Angst ist ein signifikantes Kennzeichen und eine Ursache für viele Unstimmigkeiten, die man nur mühsam versteht. Ängste sind Reaktionen auf Lebensgefahren, die man nicht kennt. Es sind die Gefühle von Hilflosigkeit und Ohnmacht, die die Menschen in die Enge treiben.

Die Virus-Covid-19- Pandemie ist heute das beste Beispiel. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass die Krankheit Depression bis zum Jahre 2030 die nächste weltweit akuteste Erkrankung sein wird. Die Herrschaft des Geldes und das Streben nach seiner Vermehrung sind so vertraut geworden, so eingeschliffen in das allgemeine Denken, dass man sie als Selbstverständlichkeit und Naturgegebenheit betrachtet, über die nachzudenken sich erübrigt. Die Menschen haben ein natürliches Bedürfnis nach Ansehen und streben nach Anerkennung. Wenn sich diese Sehnsüchte aber nur noch materiell verwirklichen lassen, stecken sie in einen Teufelskreis. Die faktisch damit verbundene Entwertung der persönlichen Fähigkeiten hat das Geld und seine Vermehrungslogik zum alleinigen Sieger der Gegenwart gekürt. Deshalb beherrscht das Geld absolut den Planeten Erde.

Das Ziel einer Krise ist es, Vorstellungen von Wirklichkeit, deren Zeit abgelaufen ist, durch ein komplexeres Verständnis abzulösen. Viel später wird man sagen, dass das, was nach der Krise entstanden ist, ohne diese Krise gar nicht möglich geworden wäre. Doch im Augenblick der kollektiven und individuellen Krise gibt es keine festgelegte Lösung. Eine Krise kann bis zu einem gewissen Grad vorhergesagt werden. Doch wenn sie da ist, wie die heutige, ist man nicht wirklich darauf vorbereitet. Da die Zukunftsfähigkeit von der Tugenden, Werten und Idealen und der Wandlungsbereitschaft aller Bürger und Protagonisten (Politik. Religion und Hochfinanz) einer Gesellschaft abhängt, kann nicht länger darauf verzichtet werden, die psychischen Zusammenhänge menschlichen Verhaltens allgemein zugänglich zu machen. Die Finanzkrise die 2009 begann und faktisch noch andauert, war nach einer US-Kommission vermeidbar gewesen. Sie war ein Ergebnis von menschlichem Handeln, Unterlassen und Fehleinschätzungen. Also angeblich zufällig und nicht geplant. Gemäß dem Zufallsprinzip konnte es gar nicht anderes kommen, zumindest mit mehr als 99 % statistischer Wahrscheinlichkeit.

Zufall, Zufall über alles in der Welt! Keine Verschwörung also! Auch der Kreis der Versager wird relativ eng gezogen und involviert dramatische Fehler in der Unternehmungsführung und im Risikomanagement von Banken, in der Regulierung von Finanzinstituten und in politischer Aufsicht. Das ganze psychologische und realwirtschaftliche Spektrum von Gier, Machtmissbrauch oder eklatanter Folgenignoranz d.h. das Umfeld einer Verschwörung, bleibt weiteren Untersuchungen überlassen, die nie kommen werden. Die Abhängigkeit von technischen Untersuchungssystemen und eine weitgehende Delegation von Entscheidungen an naturwissenschaftliche Methoden, chaostheoretischer Modelle und virtueller Wahrscheinlichkeitsberechnungen sind wahrscheinlich rein zufällig geplant, die Rückkopplungssysteme der Zivilisation, wie Moral, Verantwortung und Gestaltungswillen auf einen Nebenschauplatz zu verdammen. Zufällig werden 80 % der Menschheit an der Scholle kleben und als das größte Sklavenheer in die Zivilisationsgeschichte eingehen, um einer Schar Auserwählter Verbrecher wieder zufällig zu dienen. Angeblich kein Mensch will die Armut, und dennoch versinkt der Planet Erde immer tiefer in Armut. Will man tatsächlich die Armut beseitigen, kann nicht jedes Land und jede Organisation ein eigenes Zaubermittel erfinden. Gesucht sind hier zentrale, globale und effektive Lösungen. Nur über eine Reform des Finanz- und Welthandelssystems lässt sich eine gerechte Beziehung zwischen armen und reichen Ländern herstellen. Auch hier kommt auf das Vertrauen des Satzes von Aristoteles an: Es ist wahrscheinlich, dass etwas Unwahrscheinliches passiert».

Warum werden Billionen US-$ in die Rettung von Banken investiert und nicht in die Bekämpfung der Armut und der Analphabetismus? Weit über eine Milliarde Menschen heute haben nicht einmal die Chance, das Lesen zu lernen. Allein in Deutschland gibt es nach einer Studie noch 7,5 Millionen Analphabeten im Alter von 18 bis 64 Jahren.

Ludwig Edler von Mises (1881-1973) stand als Nationalökonom in der Tradition der Österreichischen Schule. Er veröffentlichte 1912 sein erstes großes Werk mit dem Titel Theorie des Geldes und der Umlaufmittel. Darin untersuchte er, wie sich eine Veränderung der Geldmenge auf die Preise auswirkt und legte dar, dass übermäßige Kreditschöpfung zu Geldwertverfall, Kapitalvernichtung und zum Zusammenbruch führen kann und zeigte, wie die staatlichen Eingriffe in den freien Markt das Preissystem verzerren.

Ob die Pandemie Covid-19. zufällig oder vorsätzlich geschaffen wurde oder ein Produkt der Natur ist, ändert nicht an der Tatsache, dass sie von Verbrechern der Menschheit und Menschlichkeit zu einer Zeitbombe umgewandelt wurde, die das totkranke globale Finanzsystem durch die kommende globale wirtschaftliche Depression in die Luft sprengen kann und wahrscheinlich es auch tun wird. So hat es vermutlich die Hochfinanz geplant. Ohne Querdenker oder Verschwörungstheoretiker zu sein, kann man doch fragen: Warum im Namen einer Minderheit der Bevölkerung jedes Landes, die von der Pandemie gefährdet ist und deswegen geschützt werden muss, die absolute Mehrheit der Bevölkerung jedes Landes ihre Jobs, ihre Geschäfte und ihre Freiheiten opfern müssen. Es wäre sinnvoller die durch das Virus Covid-19 bedrohten zu bewegen freiwillig zu Hause zu bleiben, damit die anderen mit dem normalen Leben weiter wie bisher machen könnten.

Um was geht eigentlich bei dieser Pandemie vor? Was plant mit dieser die Hochfinanz? Will die Hochfinanz die öffentliche Gesundheit von der Pandemie wirksam schützen (das ist nicht ihre Aufgabe) oder nimmt sie die Pandemie als Anlass vor, wie behauptet wird, um einen weltweiten «Great Reset» zu starten?

Βei diesem soll es darum gehen, dass weltweit das Großkapital als Partner aller Regierungen mit Monopolbefugnissen agiert und jeweils den Überwachungsstaat dramatisch ausweitet um diejenigen zum Schweigen zu bringen, die für sie gefährliche politische und andere Ansichten, zum Beispiel über die wahre Ursachen der Finanzkrise von 2009, die noch andauert, zum Ausdruck bringen. Diese Krise war und ist noch das Phänomen der krankhaften Gier der Hochfinanz. Wer mehr bekommen kann, möchte auch mehr. In einem solchen Moment treten Nachteile und Gefahren leicht in den Hintergrund, z.B. das Risiko, Geld oder Ansehen einzubüßen.

Festzuhalten bleibt, dass nicht krankhafte Gier an sich nichts grundsätzlich Schlechtes ist. Sie ist ein Mechanismus, der benennt, was Menschen wollen und gibt auf diese Weise Orientierung. Jeder muss ständig zwischen Vor- und Nachteilen abwägen. In solchen Phasen stützt diese Gier das Streben nach Vorteilen und sie ist ein Selektionsmuster. Doch je hektischer und krankhafter die Verhältnisse werden, desto stärker werden mögliche Bedenken ausgeblendet. Je mehr man unter Stress steht, desto weniger ist man in der Lage zu verzichten. So und mit noch schlimmeren Methoden häuft die Hochfinanz Vermögen an. Der Vermögensbegriff besitzt viele Quellen. Sie reichen vom Geld- und Sachvermögen, vom Erkenntnis- und Leistungsvermögen bis hin zu den Vermögen der Gesundheit, des Glaubens oder des Vertrauens. In althellenische Sprache war für den Vermögensbegriff das Wort Δυναμης, = Dynamis, das vor allem von Aristoteles im Sinne der Subjektiven Voraussetzungen und Fähigkeiten verwandt wurde. In lateinische Sprache war das Wort facultas, das verschiedene Vermögensoptionen benannte. Im stark von Lateinischen geprägten Französisch kann das Wort faculte als eine vage Annährung verstanden werden. Im Englischen bieten sich viele Worte an, die Teilaspekte des Vermögensbegriffs darstellen: ability, capital, property, wealty oder capacity. Im Russischen zeigt das Wort sostojiani eine semantische Ähnlichkeit, da es sowohl materiellen Besitz als auch Fähigkeiten impliziert. Im Chinesischen kann das Wort cai mit aller gebührender Vorsicht als eine annährende Form an den Vermögensbegriff verstanden werden.

Heute wird leider noch der Vermögensbegriff in erster Linie materiell und monetär wahrgenommen. Weltweit gab es im Jahre 2020 ca. 2.200 Milliardäre. Zwischen den Jahren 2017 und 2020 das Vermögen dieser ist um 70 % (um 4,2 Billionen US- $) auf 10,2 Billionen US-$ gestiegen. (1 Billion US-$ = 10 hoch 12 US-$). Die Zahl der Millionäre im Jahre 2020 betrug weltweit zwischen 13 und 46 Millionen. Das globales Finanzvermögen stieg von 80 Billionen US-$ im Jahre 1990 auf 277 Billionen US-$ im Jahre 2020.

Für Unvermögen spricht man, wenn die unheilvolle Fähigkeit des Menschen sich selbst zu vernichten in Betracht zieht. Bereits vor einem halben Jahrhundert hat Karl Theodor Jaspers (1883-1969) festgestellt, dass der Mensch vor der Alternative steht, unterzugehen oder sich zu wandeln. Für die menschliche Existenz ist ein sein, das dem ganzen Weltsein gegenüber steht, sie ist der dunkle Grund seiner selbst, das Innerste des Inneren. Sie ist in philosophischer Sprache das, was in mythologischer Sprache Seele heißt. Die gesamte Welt ist heute gefangen in einem selbst erzeugten Bedrohungskomplex, der sich unübersehbar der Routine traditioneller Problemlösungen entzieht. Ursachen und Wirkungen erscheinen so kompliziert miteinander verzahnt, dass alle bisherigen Ordnungsmodelle, wirtschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Art, versagen.

Was die Menschheit heute braucht, ist eine neue und veränderte Perspektive, die sich vor allem durch allgemeine Verständlichkeit auszeichnet. Bei dem erweitertem Vermögensbegriff geht es um eine allmähliche Trennung von materiellem und immateriellem Vermögen. Damit geht einher noch eine unheilvolle Trennung von Geld- und Realwirtschaft, Leistung und Erfolg, Sinn und Konsum. Insgesamt hat diese Entwicklung zu einer Instrumentalisierung der althellenischen Tugenden, Werte und Idealen und letztlich zu einer Ökonomisierung des menschlichen Bewusstseins geführt. Für Aristoteles war Vermögen noch ein Prinzip der Bewegung und der Veränderung. Er verstand darunter eine besondere Eigenschaft, die einen Menschen dazu befähigt, sich und andere zu verändern und über sich selbst zu bestimmen. Nur derjenige, der sein Vermögen auch ausübt und es in Gebrauch nimmt, besitzt dieses wirklich.

In dem Irrgarten der zivilisatorischen Errungenschaften der Menschen von heute, ohne teilbare Gemeinsamkeiten und ehrliche Kompromisse zwischen Habenden und nicht Habenden, wird jeder Dialog zur Farce. Man soll dabei nicht das Wesentliche aus dem Auge verlieren: Überall auf der Welt gibt es den Wunsch nach Kooperation und die Überzeugung dass es eine globale Pflicht ist, gemeinsam zum Wohle des ganzen Planeten Erde zu handeln. Diese Bereitschaft ist – trotz weltanschaulicher Konflikte und geostrategischer Spiele – in der gesamten Menschheit zu finden.

Diese Bereitschaft zu nutzen heißt jene Räume zu erleuchten, in denen alle Menschen wohl oder übel gemeinsam leben können. Wer also den Wandel will, muss sich verwandeln. Es fällt zwar den Menschen schwer einzusehen, dass sie weder sich selbst, noch die Welt, noch die laufende Gegenwart direkt erkennen können und nehmen wahr nur neuronale Simulationen die ihre Gehirne erzeugen (das menschliche Gehirn besteht aus 100 Milliarden Neuronen und fast einer Billion Synapsen), trotzdem bleibt eine Tatsache, als Teil der Natur und zutiefst mit ihr verwachsen und auf sie angewiesen, dass sie immer mehr zu allmächtigen Schöpfern hoch dichten können.

Trotzdem brauchen die Menschen heute eine globale Architektur, sonst gibt es keine Zukunft und beendet sie ihren Höheflug des Eigensinns, wie Ikarus. Denn Zukunft ist ein mysteriöser Begriff voller Facetten, die es je nach Verfügungsgewalt erlauben das Unvorhersehbare im eigenen Sinn zu deuten. Seit Jahrtausenden opfert man Menschen für Vorstellungen einer Zukunft, die nie eingetreten ist. Im Zeichen dieses Gespenstes wurde für jeden Menschen ein Konto auf der Illusionsbank eröffnet. Dort hinterlegt jeder Mensch ein Leben lang unentwegt Hoffnungen, Träume, Spekulationen, um mit den irrealen Zinsen von morgen seine Enttäuschung von heute zu tilgen.

PD Dr.-Ing. Georg Chaziteodorou
Bleibergweg 114
D-40885 Ratingen
Tel.+Fax: 0049 2102 32513
E-Mail: chaziteo@t-online.de

Dr. Georg Chaziteodorou  13. Januar 2021
Rubrik: Korona

3 Gedanken zu „Die tödliche Falle der Pandemie Covid-19 für die globale Wirtschaft und die Ziele des sogenannten „Great Reset““

  1. Die Zeit ist vorbei das Virologen (und das noch ausgesuchte) die Leitlinien bestimmen, wonach das Land in den Ruin geführt wird, menschlich, seelisch, psychisch, physisch, wirtschaftlich und man das Vertrauen in die breite Ärzteschaft verloren hat, in die Lehrer, deren vornehmliche Aufgabe es ist Wissen und Wahrheit zu vermittel und in Juristen, Staatsrechtler und Gerichte. Es gibt nur zwei Möglichkeiten sofortige Wiederherstellung des Zustandes vor dem Lockdown und die Abschaffung sämtlicher Maßnahmen. Wer aufmerksam die Sache verfolgt hat, wird nicht umhin kommen anzunehmen, dass dies nicht geschehen wird, weil dahinter eine Agenda steht, die dies nicht mehr vorsieht.
    Das bedeutet die Menschheit steht am Abgrund oder am Scheideweg.
    Diese zweite Option lässt noch eine geringe Chance offen, nämlich, ob die Menschheit den Abgrund wählen wird oder den Scheideweg, wie wenn ein Selbstmörder auf der Klippe steht
    und alle Umstehenden entweder gute oder für ihn sinnlose Argumente ihm zurufen, die ihn von seinem Vorhaben abhalten können.
    Dazu muss aber der Selbstmörder noch selbst einen Funken Glauben, Hoffnung und Liebe in sich tragen, um für Argumente zugänglich zu sein andernfalls scheint es so, dass ein verkappter Selbstmord stattfinden wird, der in Wirklichkeit einen verdeckten Mord bedeuten soll.
    Psychiater werden dies besser erklären können, warum ein Selbstmord nicht immer in der alleinigen Absicht der Selbstzerstörung geschieht, sondern weil er aus der Absicht entsteht damit einem anderen auf Dauer zu schaden und ihm die Lebensfreude zu nehmen. Wenn hier und weltweit den Menschen alle Lebensfreude genommen wird und die Lebensgrundlage sowieso, dann erklärt sich m. E. worauf die Sache hinauslaufen wird.
    Die Option Scheideweg fällt weg, die eine Umkehr in letzter Minute bedeuten könnte.
    Es scheint beschlossene Sache, der Coutndown läuft!
    Politik, Wissenschaft, die breite Ärzteschaft und die Juristen haben den Point of no retourn, bereits überschritten, das ist das, was ich in den letzten Wochen an Erkenntnis gewonnen habe!
    Jeder Einzelne sollte sich jetzt fragen was wird mit mir?
    Wer bis jetzt nicht sein Leben dem Schöpfer Himmels und der Erde anbefohlen hat
    wird bald zusehen müssen, wie die Sache weiter geht in Christus!
    Der Glaube an Unseren Herrn Jesus Christus umspannt die ganze Erde trotz allem, dass
    Gottlose, Gottesleugner und Gottesgegner überall zu finden sind.
    Wir befinden uns wie oben beschrieben in der Endzeit, wo es nur noch zwei Fronten geben wird und wessen der Sieg sein wird, ist den Gläubigen klar.

    2. Petrus Kap. 3 -11
    „Vor allen Dingen müsst ihr wissen, dass in dieser letzten Zeit Menschen auftreten werden, denen nichts heilig ist. Über alles machen sie sich lustig und lassen sich nur von ihren Begierden treiben.
    Spöttisch werden sie euch fragen: »Wo ist denn nun euer Christus? Hat er nicht versprochen, dass er wieder kommt? Schon unsere Vorfahren haben vergeblich gewartet. Sie sind längst gestorben, und alles ist so geblieben, wie es von Anfang an war!«
    Dabei wollen sie nicht wahrhaben, dass Gott schon einmal durch eine große Flut diese Erde zerstörte, die er durch sein Wort am Anfang der Welt aus dem Wasser erschaffen hatte.
    Auch unser Himmel und unsere Erde werden nur so lange bestehen, wie Gott es will. Dann aber, am Tag des Gerichts, wird er sein Urteil über alle Gottlosen sprechen, und auf sein Wort hin wird das Feuer Himmel und Erde vernichten.

    Doch eins dürft ihr dabei nicht vergessen, liebe Freunde: Was für uns ein Tag ist, das ist für Gott wie tausend Jahre; und was für uns tausend Jahre sind, das ist für ihn wie ein Tag.
    Wenn manche also behaupten, Gott würde seine Zusage nicht einhalten, dann stimmt das einfach nicht. Gott kann sein Versprechen jederzeit einlösen. Aber er hat Geduld mit euch und will nicht, dass auch nur einer von euch verloren geht. Jeder soll Gelegenheit haben, zu Gott umzukehren

    Ein neuer Himmel und eine neue Erde
    Doch der Tag, an dem der Herr sein Urteil spricht, wird so plötzlich und unerwartet da sein wie ein Dieb. Krachend werden dann die Himmel zerbersten, die Elemente werden sich auflösen und im Feuer verglühen, und die Erde wird verbrennen mit allem, was auf ihr ist.
    Wenn aber alles in dieser Weise zugrunde gehen wird, müsst ihr euch erst recht darauf vorbereiten, das heißt, ihr müsst ein Leben führen, das Gott gefällt und allein auf ihn ausgerichtet ist.

    Der Gang der Weltgeschichte kann nicht verändert werden, es ist die wahre Tragödie, dass sich die Menschheit von Ihrem Schöpfer abgewandt hat und nur deshalb kann das Geschehen, was derzeit auf unserem Planeten geschieht!
    Alle die diese Zeilen gelesen haben mögen sich bitte mit Christus versöhnen um nicht verloren zu gehen – Amen!

  2. Wir, das gemeine Volk, befinden uns im Krieg gegen ein immer autoritäreres und tyrannischeres, elitär globalistisches System, das von einer kleinen Gruppe von Multimilliardären regiert wird, die schon vor Jahrzehnten geplant haben, die Macht über die Menschen zu übernehmen, sie zu kontrollieren, sie auf das zu reduzieren, was eine winzige Elite für eine „angemessene Anzahl“ hält, um Mutter Erde zu bewohnen – und den Rest der Überlebenden zu digitalisieren und zu robotisieren, als eine Art Leibeigene. Es ist eine Kombination aus George Orwells “1984“ und Aldous Huxleys “Brave New World”.
    Aus: https://lupocattivoblog.com/2021/01/13/wir-befinden-uns-im-krieg/

  3. Στο δεύτερο βιβλίο της Ιστορίας του, αμέσως μετά τον περίφημο Επιτάφιο του Περικλέους, ο Θουκυδίδης περιγράφει το διαβόητο λοιμό που ενέσκηψε αιφνιδίως στην Αθήνα στην αρχή του καλοκαιριού του 430 π.Χ., ενόσω οι Πελοποννήσιοι είχαν εισβάλει στην Αττική, κατά τη διάρκεια του Πελοποννησιακού Πολέμου.

    Ο εν λόγω λοιμός, τον οποίον περιγράφει με βιωματικό τρόπο ο Θουκυδίδης, με την εμπειρία δηλαδή ενός ανθρώπου που νόσησε και ο ίδιος, διήρκεσε δύο χρόνια, ενώ έμελλε να κάνει και πάλι την εμφάνισή του λίγο αργότερα, κατά τα έτη 427/426 π.Χ.

    Η άκρως μεταδοτική αυτή νόσος, που δεν έχει μέχρι τούδε ταυτιστεί κατά πειστικό τρόπο με κάποια γνωστή επιδημία, έπληττε σύμφωνα με την περιγραφή του Θουκυδίδη και τους ανθρώπους και τα ζώα.

    Όσοι εκ των προσβεβλημένων κατόρθωναν να διαφύγουν το θάνατο αποκτούσαν πλέον ανοσία.

    Η εξιστόρηση των τραγικών γεγονότων από τον Θουκυδίδη θεωρείται αρχετυπικής αξίας, καθώς ο μέγας ιστορικός αναφέρεται λεπτομερώς στα συμπτώματα και την εξελικτική πορεία που ακολουθούσε η μολυσματική νόσος, καθώς και στις σοβαρές επιπτώσεις που είχε αυτή στην τότε αθηναϊκή κοινωνία, με τη μοιραία κατάρρευση αξιών και ηθικών φραγμών.

    Ακολουθεί η αναλυτική περιγραφή του Θουκυδίδη (Ιστορίαι 2, 47-54) σε μετάφραση Ελευθερίου Βενιζέλου:

    Ευθύς δε με την αρχήν του επομένου θέρους, οι Πελοποννήσιοι και λοιποί σύμμαχοι, με τα δύο τρίτα των δυνάμεών των, όπως και την πρώτην φοράν, υπό την αρχηγίαν του βασιλέως των Λακεδαιμονίων Αρχιδάμου, υιού του Ζευξιδάμου, εισέβαλαν εις την Αττικήν, όπου στρατοπεδεύσαντες ήρχισαν να ερημώνουν την γην. Και πριν παρέλθουν πολλαί ημέραι από της εισβολής, παρουσιάσθη διά πρώτην φοράν εις τας Αθήνας ο λοιμός, ο οποίος ελέγετο μεν ότι είχεν ενσκήψει προηγουμένως πολλαχού, και εις την Λήμνον και εις άλλας χώρας, αλλά πουθενά δεν εμνημονεύετο λοιμώδης νόσος τοιαύτης εκτάσεως, ούτε φθορά ανθρώπων τόσον μεγάλη. Διότι ούτε ιατροί, οι οποίοι, αγνοούντες την φύσιν της ασθενείας, επεχείρουν διά πρώτην φοράν να την θεραπεύσουν, αλλ᾽ απέθνησκαν οι ίδιοι μάλλον, καθόσον και περισσότερον ήρχοντο εις επαφήν με αυτήν, ούτε άλλη καμία ανθρωπίνη τέχνη ηδύνατο να βοηθήση. Ό,τι αφορά εξ άλλου τας προς τους θεούς παρακλήσεις ή τας προς τα μαντεία επικλήσεις και τα τοιαύτα, τα πάντα ήσαν ανωφελή, και επί τέλους οι άνθρωποι, καταβληθέντες από το κακόν, παρητήθησαν αυτών.

    Η νόσος ήρχισε το πρώτον, ως λέγεται, από την νοτίως της Αιγύπτου κειμένην Αιθιοπίαν, από όπου κατέβη έπειτα εις την Αίγυπτον και την Λιβύην και επεξετάθη εις το πλείστον μέρος της Περσικής αυτοκρατορίας. Εις δε την πόλιν των Αθηνών ενέσκηψεν αιφνιδίως και προσέβαλε κατά πρώτον τους κατοίκους του Πειραιώς, και διά τούτο ελέχθη από αυτούς ότι οι Πελοποννήσιοι είχαν ρίψει δηλητήριον εις τας δεξαμενάς, διότι κρήναι δεν υπήρχαν ακόμη εκεί. Αλλ᾽ ύστερον έφθασε και εις την άνω πόλιν και από τότε ηύξησε μεγάλως η θνησιμότης. Καθείς δε, είτε ιατρός είτε άπειρος της ιατρικής, ημπορεί, αναλόγως της ατομικής του κρίσεως, να ομιλή περί της πιθανής προελεύσεώς της και περί των αιτίων, τα οποία νομίζει ικανά να επιφέρουν τοιαύτην διατάραξιν των υγιεινών συνθηκών. Αλλ᾽ εγώ, που και ο ίδιος έπαθα από την νόσον, και με τα ίδια τα μάτια μου είδα άλλους πάσχοντας, θα εκθέσω την πραγματικήν της πορείαν και θα περιγράψω τα συμπτώματά της, η ακριβής παρατήρησις των οποίων θα επιτρέψη ασφαλέστερον εις τον καθένα που θα ήθελε να τα σπουδάση επιμελώς να κάμη την διάγνωσίν της, εάν ποτέ ήθελε και πάλιν ενσκήψει.

    Το έτος τωόντι εκείνο, κατά κοινήν ομολογίαν, έτυχε μέχρι της στιγμής της εισβολής της νόσου να είναι κατ᾽ εξοχήν απηλλαγμένον από άλλας ασθενείας. Εάν όμως κανείς υπέφερε τυχόν προηγουμένως από καμίαν άλλην ασθένειαν, όλαι κατέληγαν εις αυτήν. Όσοι εξ άλλου ήσαν ώς τότε υγιείς, χωρίς καμίαν φανεράν αιτίαν, προσεβάλλοντο αιφνιδίως από πονοκέφαλον με ισχυρόν πυρετόν και ερυθήματα και φλόγωσιν των οφθαλμών, και το εσωτερικόν του στόματος, ο φάρυγξ και η γλώσσα εγίνοντο ευθύς αιματώδη, και η εκπνοή ήτον αφύσικος και δυσώδης. Κατόπιν των φαινομένων αυτών, επηκολούθουν πτερνισμοί και βραχνάδα, και μετ᾽ ολίγον το κακόν κατέβαινεν εις το στήθος, συνοδευόμενον από ισχυρόν βήχα. Και όταν προσέβαλλε τον στόμαχον, επροκάλει ναυτίαν, και ταύτην επηκολούθουν, με μεγάλην μάλιστα ταλαιπωρίαν, εμετοί χολής, όσοι περιγράφονται υπό των ιατρών. Και εις άλλους μεν αμέσως, εις άλλους δε πολύ βραδύτερον, παρουσιάζετο τάσις προς εμετόν ατελεσφόρητος, προκαλούσα ισχυρόν σπασμόν, ο οποίος εις άλλους μεν κατέπαυεν, εις άλλους δε εξηκολούθει επί πολύ. Το σώμα εξωτερικώς δεν παρουσιάζετο πολύ θερμόν εις την αφήν, ούτε ήτο ωχρόν, αλλ᾽ υπέρυθρον, πελιδνόν, έχον εξανθήματα μικρών φλυκταινών και ελκών. Εσωτερικώς όμως εθερμαίνετο τόσον πολύ, ώστε οι ασθενείς δεν ηνείχοντο ούτε τα ελαφρότατα ενδύματα ή σινδόνια, και επέμεναν να είναι γυμνοί, και μεγίστην ησθάνοντο ευχαρίστησιν, αν ημπορούσαν να ριφθούν εντός ψυχρού ύδατος. Πολλοί δε πράγματι, οι οποίοι είχαν μείνει ανεπιτήρητοι, ερρίφθησαν εις δεξαμενάς, διότι κατετρύχοντο από δίψαν άσβεστον, αφού και το πολύ και το ολίγον ποτόν εις ουδέν ωφέλει. Και η αδυναμία τού ν᾽ αναπαυθούν, καθώς και η αϋπνία, τους εβασάνιζαν διαρκώς. Και το σώμα, εφόσον η νόσος ήτο εις την ακμήν της, δεν κατεβάλλετο, αλλ᾽ αντείχε καταπληκτικώς εις την ταλαιπωρίαν, ώστε ή απέθνησκαν οι πλείστοι την εβδόμην ή ενάτην ημέραν εκ του εσωτερικού πυρετού, πριν εξαντληθούν εντελώς αι δυνάμεις των, ή, εάν διέφευγαν την κρίσιν, η νόσος κατήρχετο περαιτέρω εις την κοιλίαν και επροκάλει ισχυράν έλκωσιν, και συγχρόνως επήρχετο ισχυρά διάρροια, ούτως ώστε κατά το μεταγενέστερον τούτον στάδιον οι πολλοί απέθνησκαν από εξάντλησιν. Διότι το νόσημα, αφού ήρχιζεν από την κεφαλήν, όπου το πρώτον εγκαθίστατο, εξετείνετο βαθμηδόν εφ᾽ όλου του σώματος, και αν κανείς ήθελε διαφύγει τον θάνατον, προσέβαλλε τα άκρα, όπου άφηνε τα ίχνη του. Καθόσον το νόσημα προσέβαλλε και τα αιδοία και τα άκρα των χειρών και ποδών, και πολλοί χάνοντες αυτά εσώζοντο, μερικοί μάλιστα έχαναν και τους οφθαλμούς. Άλλοι πάλιν, ευθύς μετά την θεραπείαν, επάθαιναν γενικήν αμνησίαν και δεν ανεγνώριζαν ούτε εαυτούς, ούτε τους οικείους των.

    Ο χαρακτήρ τωόντι της νόσου ήτο τοιούτος, ώστε δεν ημπορεί να περιγραφή επαρκώς διά λόγων, και όχι μόνον η σφοδρότης της προσβολής εκάστου κρούσματος υπερέβαινε γενικώς την ανθρωπίνην αντοχήν, αλλά και κατά τούτο απεδείχθη σαφέστατα ότι δεν επρόκειτο διά καμίαν από τας συνήθεις ανθρωπίνας ασθενείας, καθόσον τα όρνεα και τα τετράποδα, όσα τρώγουν τα ανθρώπινα πτώματα, μολονότι πολλοί νεκροί έμεναν άταφοι, ή δεν επλησίαζαν αυτούς, ή αν έτρωγαν από τα πτώματα, εψοφούσαν. Απόδειξις τούτου είναι η αναμφισβήτητος εξαφάνισις των ορνέων τούτων, τα οποία δεν έβλεπε κανείς ούτε πέριξ των πτωμάτων, ούτε αλλού πουθενά. Ενώ προκειμένου περί των σκύλων, το αποτέλεσμα ήτον ακόμη περισσότερον καταφανές, ως εκ του ότι συμβιούν με τους ανθρώπους.

    Τοιούτος λοιπόν ήτον ο γενικός χαρακτήρ της ασθενείας, διότι παραλείπω πολλά άλλα ασυνήθη συμπτώματα, κατά τα οποία τα καθέκαστα κρούσματα διέφεραν τα μεν από τα δε. Και εφόσον διήρκει η νόσος, καμία άλλη από τας συνήθεις ασθενείας δεν παρηνώχλει τους κατοίκους, εάν δε τυχόν παρουσιάζετο κανέν κρούσμα, απέληγεν εις αυτήν. Και άλλοι μεν απέθνησκαν ένεκα ανεπαρκούς νοσηλείας, άλλοι όμως μολονότι υπεβάλλοντο εις επιμελεστάτην τοιαύτην. Αλλ᾽ ουδέ και κανέν φάρμακον, δύναμαι σχεδόν να είπω, ευρέθη, του οποίου η χρήσις να είναι αποτελεσματική, διότι εκείνο που ωφέλει τον ένα, αυτό το ίδιον έβλαπτε τον άλλον, και καμία ιδιοσυγκρασία, όπως απεδείχθη, δεν ήτον αρκετά ισχυρά διά να αντισταθή, ή αρκετά ασθενής, όπως αποφύγη την ασθένειαν, αλλά όλοι αδιακρίτως υπέκυπταν εις αυτήν, και εκείνοι ακόμη που εθεραπεύοντο με πάσαν ιατρικήν επιμέλειαν. Και το φοβερώτερον εις όλην αυτήν την ασθένειαν ήτο όχι μόνον η αποθάρρυνσις των θυμάτων, όταν αντελαμβάνοντο ότι προσεβλήθησαν από την νόσον (διότι το πνεύμα των παρεδίδετο αμέσως εις απελπισίαν και εγκατέλειπαν εαυτούς εις την τύχην και δεν ανθίσταντο κατά της ασθενείας), αλλά και το γεγονός ότι, νοσηλεύοντες ο εις τον άλλον, εμολύνοντο και απέθνησκαν ωσάν πρόβατα. Και τούτο προεκάλει τους περισσοτέρους θανάτους, διότι ή απέφευγαν εκ φόβου να επικοινωνούν προς αλλήλους και οι ασθενείς απέθνησκαν εγκατελελειμμένοι, εις τρόπον ώστε πολλαί κατοικίαι ερημώθησαν δι᾽ έλλειψιν νοσηλείας, είτε επικοινωνούσαν και απέθνησκαν εκ της μολύνσεως. Η τελευταία αύτη τύχη επεφυλάσσετο ιδίως εις τους οπωσδήποτε αντιποιουμένους ευγένειαν αισθημάτων, διότι, θεωρούντες τούτο καθήκον τιμής, επεσκέπτοντο τους φίλους των, αψηφούντες τον προσωπικόν κίνδυνον, ενώ αντιθέτως οι ίδιοι οι συγγενείς, καταβαλλόμενοι από το μέγεθος της συμφοράς, εβαρύνοντο επί τέλους και παρήτουν και αυτούς τους θρήνους υπέρ των αποθνησκόντων. Ακόμη όμως περισσότερον ευσπλαχνίζοντο τους θνήσκοντας και τους ασθενείς όσοι είχαν θεραπευθή από την νόσον, διότι και εγνώριζαν αυτήν εξ ιδίας πείρας και ήσαν του λοιπού οι ίδιοι πλήρεις θάρρους, καθόσον η νόσος δεν προσέβαλλε δις τον ίδιον άνθρωπον, μετά κακής τουλάχιστον εκβάσεως. Και όχι μόνον εμακαρίζοντο αυτοί από τους άλλους, αλλά και οι ίδιοι, ένεκα της υπερβολής της παρούσης χαράς των, είχαν ως προς το μέλλον κάποιαν επιπολαίαν ελπίδα ότι δεν θ᾽ απέθνησκαν πλέον ούτε από άλλην ασθένειαν.

    Αλλά την εκ της νόσου ταλαιπωρίαν επηύξησεν η συγκέντρωσις του πληθυσμού της υπαίθρου χώρας εντός της πόλεως. Οι νεωστί ιδίως εισελθόντες υπέφεραν περισσότερον. Διότι δια την έλλειψιν οικιών ηναγκάζοντο να ζουν εντός παραπηγμάτων πνιγηρών ως εκ του θέρους, και οι θάνατοι επήρχοντο εν τω μέσω μεγάλης αταξίας. Νεκροί έκειντο οι μεν επί των δε, και ημιθανείς εκυλίοντο εντός των δρόμων προς όλας τας κρήνας, ως εκ της ασβέστου δίψης, και οι ιεροί περίβολοι, εντός των οποίων είχαν κατασκηνώσει, ήσαν πλήρεις νεκρών, οι οποίοι απέθνησκαν εντός αυτών. Διότι επειδή το κακόν τους κατεβασάνιζεν, οι άνθρωποι μη γνωρίζοντες ποίον θα είναι το τέλος των, ολιγώρως είχον προς πάντα θείον και ανθρώπινον νόμον. Ως εκ τούτου, τα έθιμα, προς τα οποία συνεμορφώνοντο έως τότε, προκειμένου περί ενταφιασμού, κατεπατήθησαν όλα, και καθείς έθαπτε τους νεκρούς του όπως ημπορούσε. Πολλοί μάλιστα, ένεκα ελλείψεως των απαιτουμένων δια την ταφήν υλικών, λόγω του ότι πολλοί εκ της οικογενείας των είχαν ήδη προαποθάνει, προσέφευγαν εις μέσα ταφής βδελυρά. Διότι άλλοι μεν απέθεταν πρώτον τον ιδικόν των νεκρόν επί ξένης πυράς και την ήναπταν, προλαμβάνοντες εκείνους που την είχαν στήσει, άλλοι δε, ενώ άλλος νεκρός εκαίετο ήδη, έρριπταν επάνω εκείνον που έφεραν και έφευγαν.

    Αλλ᾽ η νόσος εισήγαγε προσέτι και άλλας χειροτέρας μορφάς ανομίας εις την πόλιν. Διότι πολλοί, οι οποίοι προηγουμένως απέκρυπτον την επίδοσίν των εις αθεμίτους ηδονάς, παρεδίδοντο ήδη εις αυτάς χωρίς καμίαν επιφύλαξιν, καθόσον έβλεπαν πόσον αιφνιδία ήτον η μετάπτωσις, αφ᾽ ενός μεν των πλουσίων, οι οποίοι εξαίφνης απέθνησκαν, αφ᾽ ετέρου δε των τέως εντελώς απόρων, οι οποίοι εις μίαν στιγμήν υπεισήρχοντο εις τας περιουσίας εκείνων. Ως εκ τούτου, απεφάσιζαν να χαρούν την ζωήν των όσον ημπορούσαν ταχύτερον, επιδιδόμενοι εις τας απολαύσεις, διότι εθεώρουν και την ζωήν και τον πλούτον εξίσου εφήμερα. Και κανείς δεν ήτο διατεθειμένος να υποβάλλεται προκαταβολικώς εις ταλαιπωρίας προς επιδίωξιν σκοπού, τον οποίον ενόμιζεν ενάρετον, αφού εθεώρει αμφίβολον, αν θα επιζήση, διά να πραγματοποίηση αυτόν, μόνον δε ό,τι παρείχεν άμεσον απόλαυσιν, και ό,τι καθ᾽ οιονδήποτε τρόπον ωδήγει εις τούτο, τούτο κατήντησε να θεωρήται και ενάρετον και χρήσιμον. Αλλά φόβος των θεών ή νόμος των ανθρώπων κανείς δεν τους συνεκράτει, αφ᾽ ενός μεν διότι βλέποντες ότι όλοι εξ ίσου απέθνησκαν, έκριναν ότι καμία δεν υπήρχε διαφορά μεταξύ ευσεβείας και ασεβείας, εξ άλλου δε επειδή κανείς δεν επίστευεν ότι θα επιζήση, διά να δώση λόγον των εγκλημάτων του και τιμωρηθή δι᾽ αυτά. Τουναντίον, όλοι εθεώρουν ότι η ήδη κατεψηφισμένη κατ᾽ αυτών και επί των κεφαλών των επικρεμαμένη τιμωρία ήτο πολύ βαρυτέρα και ότι, πριν επιπέση κατ᾽ αυτών, εύλογον ήτο να χαρούν οπωσδήποτε την ζωήν των.

    Εις τοιαύτην συμφοράν περιπεσόντες οι Αθηναίοι, εταλαιπωρούντο, καθόσον και εντός της πόλεως η θνησιμότης ήτο μεγάλη και εκτός αυτής τα κτήματά των ερημώνοντο. Μερικοί μάλιστα κατά την διάρκειαν της δυστυχίας ενθυμήθησαν, όπως ήτο φυσικόν, τον επόμενον στίχον, περί του οποίου οι πρεσβύτεροι απ᾽ αυτούς εβεβαίωναν, ότι εψάλλετο εις παλαιοτέραν εποχήν·

    «Θα έλθη δωρικός πόλεμος και λοιμός μαζί μ᾽ αυτόν.»

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