Glaube, Macht, Geld: Geopolitik entzweit orthodoxe Kirche in der Ukraine

Jim Jatras
Die zwei Schlüsselfiguren: Papst und Patriarch Bartholomäus Bild: episkopisyrou.gr

„Auch wenn es sich bei der Kontroverse in der Ukraine weitgehend um eine Agenda der Politik und einen Kampf um die Vorherrschaft zwischen Konstantinopel und Moskau handelt, kommt ihr auch eine moralische und spirituelle Bedeutung zu“. Schreibt der Autor. Ich bin der Meinung, dass es eher um die Schwächung Russlands geht, bei der der Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus eine unrühmliche Rolle spielt. Emmanuel Sarides

In der Ukraine wird der innere Konflikt weiter angeheizt – diesmal auf der religiösen Schiene. Der Präsident des Landes ist bestrebt, ein weiteres Bindeglied zu kappen, das Russen und Ukrainer verbindet: Die historische Glaubensbruderschaft in der orthodoxen Kirche.

Das ukrainische Staatsoberhaupt mischt sich in innere Kirchenangelegenheiten ein wird dabei von der „westlichen Wertegemeinschaft“ unterstützt. Derweil nehmen Angriffe auf Gotteshäuser der ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats durch nationalistische, antirussische Aktivisten immer stärker zu.

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Jim Jatras  16. Oktober 2018
Rubrik: Kirchen/Religion

4 Gedanken zu „Glaube, Macht, Geld: Geopolitik entzweit orthodoxe Kirche in der Ukraine“

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