Gefährliche Manöver, Wahrheitsjudo und Verbrecher-Poker

Russophilus

Drei der wichtigsten Parameter der Mächtisten sind a) Wissen ist Macht und b) wesentlich ist (meist) nicht die Realität, sondern das, was die Leute für Realität halten, ergo c) Anscheinsrealität definieren, kontrollieren und etablieren zu können ist Macht.

Wer zurück blickt, z.B. in die Zeit vor dem Beginn des Überfalls auf den Irak, wird eine bestimmte Eigenheit von Manövern, auf die ich hier hinweise verstehen.
Damals hampelten die amis etliche Monate lang herum, um eine Streitmacht an die Grenzen des Irak zu bringen. Entsprechend mag der Überfall allerhand gewesen sein, eines aber war er gewiss nicht, nämlich überraschend.

Eine der ersten und in der Regel einfacheren Aufgaben militärischer Geheimdienste ist die, jederzeit das „Klima“ in der Region einschätzen zu können. Erhebliche (potentiell) feindliche Ansammlungen von Truppen und Gerät sind sozusagen eine grell blinkende Alarmleuchte, die auch Anfängern kaum entgehen kann.

Entsprechend hat man seit jeher diverse Verfahren, Vorgehensweisen und Tricks ersonnen, um (potentielle) Feinde oder Opfer erst möglichst spät, idealerweise zu spät, erkennen zu lassen, was man vorhat. Das trojanische Pferd (und der offizielle, um nicht zu sagen plakative scheinbare Abzug der Truppen vorher) ist ein bekanntes Beispiel für eine intelligente Variante; das übliche Vorgehen der nato, insb. der amis, ist eine eher dummdreiste Variante. Bemerkenswert allerdings in diesem Zusammenhang sind die „sofa“ „Verträge“, die – insb. auch innerhalb des nato Gebiets –
gemacht oder aufgezwungen werden; diese geben den herrschenden Mächten, im Fall der nato also den usppa, praktisch völlige Freiheit bis hin zur de fakto Ungültigkeit der Gesetze und sogar der Verfassung der untergeordneten Länder.

Das zu verstehen und zu bedenken ist wichtig, wenn man diverse Manöver wie z.B. insbesondere die der amis rund um Nord-Korea betrachtet.
„Manöver“ klingt ziemlich unschuldig; Da üben halt Soldaten, ist wohl nicht weiter schlimm. Und ausserdem haben die (meist, jedenfalls offiziell) eh nur Übungsmunition. Interessant übrigens: So viel Geheimhaltung die wertewestlichen Länder auch um das Militär betreiben, ein paar Informationen(?) gehen dann doch sehr zuverlässig raus, die erwähnte z.B.; es scheint den Betreffenden im Bereich Militär also sehr daran zu liegen, dass auch das letzte Milchmädchen weiss, dass Manöver total unschuldig sind und dass am Wegrand stehen und mit Fähnchen winken absolut angemessen ist – ausser natürlich, der böse, böse Feind macht Manöver. Dann muss man Angst haben, weil der Feind doch fies und obendrein auch undemokratisch ist.

Nur: Munition lässt sich relativ leicht und unauffällig transportieren und austauschen, vor allem in internationalen Gewässern und in ohnehin kontrollierten Gebieten wie z.B. süd-Korea. Zudem kann man das mit der Übungsmunition glauben oder auch nicht; kontrollieren kann man es gerade als potentielles Opfer so gut wie nie.

Das alles hätte ich mir sparen oder vielleicht höchstens unter „Interessantes und Allerlei“ anmerken können, gäbe es da nicht eine erhebliche Veränderung. Genauer, eine bestimmte *weitere* Veränderung, die nämlich dass nicht nur mal ein anderes Land (Russland) auch mal ein paar gemeinsame Manöver mit seinen Bündnispartnern macht, wohlbemerkt sehr nahe am eigenen Staatsgebiet und weit weg von nato Gebieten. Nein, nun macht ein der nato kaum freundlich gesonnenes Land, nämlich China, ein Manöver nach dem anderen und zwar sozusagen vor der süd-koreanischen Haustür.
Wie oben ausgeführt haben Manöver es an sich, dass dabei auch in angemessenem Umfang
militärisches Umfeld und Infrastruktur verlegt und aufgebaut wird, oder, um es deutlicher zu sagen, in mehr oder weniger erheblichem Umfang alles getan wird, was auch im Falle eines beabsichtigten oder erwarteten Krieges getan würde.

China hat nun nicht nur mehrfach sondern auch mit allen Waffengattungen größere oder sehr große Manöver vor süd-Korea gemacht – und dabei natürlich auch in erheblichem Umfang Infrastruktur, Umfeld und Logistik eingerichtet.
Die Aussage ist unmissverständlich und eine direkte und dringlich bemerkenswerte Konsequenz der chinesischen Ansage, dass man keinen ami Überfall auf Nord-Korea dulden wird. Die großen Manöver demonstrieren nicht nur Verärgerung und die erkennbare sehr reale Bereitschaft zu handeln, sondern sie stellen auch die nötigen Voraussetzungen her.

Ohne mich darauf festlegen zu wollen, dass das so ist und verbindlich so bleibt, stelle ich aber noch etwas fest, nämlich eine interessante Spiegelung und Aufteilung. Im westen, also, so steht grob zu vermuten, westlich von Afghanistan, ist nötigenfalls Russland für die militärische Komponente zuständig, während China konstruktiv und tatkräftig aber weitgehend im Hintergrund und nicht-miliärisch hilft. Östlich davon wiederum ist es umgekehrt; dort wirkt Russland diplomatisch, wirtschaftlich und auf andere nicht-militärische Weise, während China – siehe die sehr ernstzunehmenden, wenn auch in wertewestlichen medien wenig berichteten Manöver – klar den militärischen Anteil übernimmt. Schön gemacht, diese Arbeitsteilung; und die Option, dass im Fall des Falles beide militärische Aufgaben übernehmen, ist damit ja nicht genommen.

Nun wieder mal nach idiotistan. Nach allerlei Begebenheiten kann ich nun (endlich) mal zur großen Perspektive wechseln. Natürlich gibt es täglich durchaus bemerkenswertes Allerlei, aber unser primäres Augenmerk ist ja nicht „idiotistan und sein Untergang mit allerlei Lacheffekten“ sondern das große Bild, insbesondere im Hinblick auf die „neue“ (eigentlich „wieder, wenn endlich gesundet“) multipolare Weltordnung.

Ein interessanter und mittlerweile geradezu unübersehbarer Faktor dabei ist trumps Umgehen mit den Untersuchungen, die im Grunde auf ihn und seine Absetzung abzielen. Zur Erinnerung und besseren Einschätzung sei nochmal angemerkt, dass der ami Präsident a) jeden, der für den Staat arbeitet, jederzeit und sogar ohne Angabe von Gründen entlassen kann und b) vermittels „executive orders“ de fakto weitgehend einfach durchregieren kann, was übrigens so ziemlich alle Präsidenten auch mehr oder weniger getan haben, vor allem in bestimmten Bereichen.

Tut er aber nicht. Im Gegenteil, er lässt den unsäglichen Sonderermittler mueller einfach machen.
Warum? Weil es kaum einen anderen Weg gibt, das *wirkliche* Problem zu lösen; und das ist weder die Wirtschaft, noch ein anderer der üblicherweise genannten Punkte. Das wirkliche Problem der usppa ist ein zweifaches; eines davon ist sozusagen genetisch und kann nicht gelöst werden, nämlich die Entstehung (und der Zweck) der usppa. Das andere aber kann gelöst werden, auch wenn das sehr, sehr schwierig ist, nämlich die akute Korruption und Verkommenheit des Systems.

Hierbei gibt es einen äusserst interessanten – und sehr wichtigen – Aspekt, den ich noch nirgendwo erwähnt fand und der trump mit weiten Teilen der Welt verbindet: Was er vor sich hat, ist im Grunde strukturell 1:1 deckungsgleich mit dem, woran weite Teile der Welt gerade hart arbeiten, nur auf einer anderen Ebene. Genau wie u.a. und vor allem Russland, China, Iran und viele andere ist der wirkliche Gegner trumps der zionismus und dessen überaus hässliche Früchte und Auswüchse.
Versteht man das, so erschließt sich einem vieles, z.B. die, wenn auch unterschiedlich wirkende und umzusetzende Gemeinsamkeit, *real* stärker werden zu müssen, oder auch die, wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise und auf unterschiedlichen Bühnen und Ebenen, zurück zur Wahrheit finden zu müssen und diese auch als Waffe einzusetzen

Ich schrieb das schon mal: trumps Position hat viel Ähnlichkeit mit der von Putin um die Jahrtausendwende. Beide hatten/haben einen völlig korrupten Staatsapparat mit zu erheblichen Teilen feindlich gesonnenen und sehr starken Akteuren, die zudem Hand in Hand mit völlig korrupten medien agieren.
Man könnte da noch tiefer ins Detail einsteigen und z.B. den Werdegang der beiden Männer und ihre jeweilis bevorzugten Handlungsmuster betrachten (Putin war und ist klar und stark geprägt durch seine Ausbildung als Rechtsanwalt und durch seinen Lebensweg in den Sicherheitsorganen, während trump offenkundig einen sehr anderen Lebensweg hatte, der ihn prägte).

Ein gemeinsames Element ist, dass beide, Putin damals wie auch trump heute, kaum den Kampf mit den Gegnern suchen bzw. diesen auf das unerlässliche Minimum reduzieren; ein Beispiel war Putins Kampf seinerzeit gegen die oligarchen, bei dem er bemerkenswerter- und klugerweise darauf verzichtete, sie (gleich) völlig zerschlagen zu wollen, sondern sie vielmehr in einen für beide Seiten akzeptablen Rahmen zwang. Das Problem ist damit natürlich nicht abschließend und zufriedenstellend gelöst, aber es ging erstmal auch nur darum, die Extrema zu beschneiden und überhaupt mal einen staatlichen Rahmen herzustellen.
Bei trump sind die Gegner oberflächlich betrachtet andere und auch er (oder die Gruppe hinter ihm) ist klug genug, den Gegner nicht direkt zu bekämpfen, sondern nur gegen die Extrema anzugehen und den Gegner ansonsten anscheinend geradezu zu verwöhnen, u.a. mit wichtigen Posten und mit nahezu unbegrenztem Freiraum.

Ist der Mann dumm, sieht der nicht, dass z.B. erhebliche Teile der Leute sogar in „seiner eigenen“ partei und vor allem der Sonderermittler mueller geradezu kriminell gegen ihn agieren? Nein, er macht das absolut richtig.
Erklärung: *Die* haben den Schwerpunkt, ihm wer weiss was ans Bein zu nageln und ihn damit auch durchgängig auf einem Schlachtfeld ihrer Wahl beschäftigt zu halten – sein Schwerpunkt ist es nicht, sich zu verteidigen; täte er das, so würde er sich auf ihr Spiel einlassen und würde zumindest massiv Energie verschwenden und wahrscheinlich sowieso verlieren. *Sein* Schwerpunkt ist es, diese Leute zu enttarnen und als die Verbrecher und Volksfeinde erkennbar zu machen, die sie sind. Und das erreicht er am besten, indem er den Trottel gibt und ihnen a) reichlich Grund zu Hass und b) reichlich Strick lässt – in Form von Freiraum -, um sich damit zu erhängen.

Alles, was er dann noch braucht, ist ein medium, um das alles unter die Leute zu bringen. Diesbezüglich hat er ein interessantes Konstrukt gewählt: Zum einen und *tatsächlich* hauptsächlich nutzt er einen der großen etablierten Sender (Fox News), zum anderen – und zugleich als Damoklesschwert über dem Sender – nutzt er twitter, was er nicht mal absichern muss (gegen eine Löschung bei twitter), zum einen, weil das für twitter sehr unattraktiv wäre (der Preis dafür wäre für twitter a) nicht einzuschätzen und b) horrend, vermutlich sogar mittelfristig fatal) und zum anderen weil er im Falle des Falles in Null Komma Nichts eine Alternative nutzen könnte (die vermutlich bereits in den Startlöchern steht).

Der zweite Arm der Zange sind trumps konstruktive (oder zumindest so wirkende) Aktionen. Diese füttern nicht nur das Volk, mindestens im Sinne der Bühne und günstigenfalls sogar real, sondern sie wirken zugleich als machtvolle Kontrastverstärker.
In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu verstehen, dass Aussagen kaum noch etwas bewirken; zu sehr sind die amis übersättigt mit politiker-Lügen, zu sehr ballern die main stream medien Tag und Nacht die „demokratische“ Programmierung in die Köpfe und zu sehr sind auch die Fronten verhärtet. Würde trump mit Argumenten agieren, so wären diese bei seinen Fans verschwendet weil unnötig und bei seinen Gegnern sinnlos, weil alles, was trump sagt, aus deren Sicht zwangsläufig böse und/oder verlogen sein muss, weil ja er es sagt.

Man beachte, dass es auch hier wieder die Parallele zu Russland gibt. Auch Russland kann/braucht nicht argumentieren und tut das auch kaum; seine durch die wertewestlichen politiker und medien aufgepeitschten Gegner erreicht es ohnehin nicht, weil alles, was Putin sagt, böse und/oder erlogen sein muss, weil ja Putin es sagt.

Und doch hat sich das Russlandbild eines zunehmenden und bereits beträchtlichen Teils der Bevölkerung im westen gewandelt; nicht so sehr wegen der Bemühungen von Seiten wie unserer, sondern primär aus einem anderen Grund, dem nämlich, dass einer der besten Wege aus der Lüge das Sehen der Wahrheit ist.
Russland konfrontiert die Welt schlicht mit Fakten; mit stets höflichen Politikern, mit einem Land, das trotz Sanktionen ganz offensichtlich wohlauf ist, mit dem Militäreinsatz in Syrien, der *reale Ergebnisse* brachte und keine Skandale, ebenso wie mit dem Abzug des Großteils der Truppen nun, da Syrien im wesentlichen befreit ist, usw.

Allerdings ist das nur ein Element und es entfaltet seine Wirkung erst und vor allem durch das zweite Element: Durch den westlichen Kontext, durch die Gegenüberstellung, die die Leute (meist unbewusst) selbst im eigenen Geist vornehmen.
Das sieht dann so aus: usppa bleibt überall, wo es einmal einen Fuß hingesetzt hat – Russland zieht seine Truppen nach Erreichen des Ziels wieder ab, usppa/nato/wertewesten machen jede Menge Getöse, erreichen aber real in 5 Jahren nahezu nichts und werden sogar als isis-Unterstützer entlarvt – Russland kommt, macht keinen Lärm (den hat ja der westen schon reichlich gemacht), erledigt seine Aufgabe erfolgreich und in weniger als der halben Zeit und geht wieder, amis und wertewesten reden ständig von Krieg hier oder da oder drohen damit oder überfallen Länder – Russland spricht ständig von Frieden, von miteinander reden, von Fairness und Gerechtigkeit und überfällt niemanden, usw, usf.

Das Pendant in den usppa ist ein trump, der unbeirrt trotz extremer und *offensichtlich unfairer*, teilweise sogar illegaler Hetz- und Lügenaktionen gegen ihn einfach unbeirrt seinen Weg geht, unbeirrt erklärt, das Programm sei, das Land wieder großartig zu machen (hier ist zu bedenken, dass er ja amis anspricht und also alles gigantesk und bunt und schrill und grell wirken muss) und der auch einige Ergebnisse erzielt, insbesondere im Bereich Wirtschaft und Arbeitsplätze.

Das heisst aber nicht, dass trump bzw. die Gruppe hinter ihm nicht kämpft. Sie tut das sehr wohl und sie tut es klug, realistisch und aufgrund einer sinnvollen Lage-Einschätzung. Wie sieht die aus?
Ganz einfach: Es geht um nichts von alldem, worüber gesprochen wird; das wird zwar gesagt und ist wohl sogar ernst gemeint, aber zugleich weiss man, dass es primär und zuerst um etwas anderes und grundsätzliches geht, darum nämlich den Staat zu retten. Das heisst insbesondere und prioritär, überhaupt mal wieder einen funktionsfähigen Staat zu haben – den nämlich hat man in den usppa *nicht*.

Das vielleicht krasseste Beispiel sind die „Ermittlungen“ gegen das trump „Umfeld“. Wenn das nicht real wäre, könnte man eine wirklich lustige Komödie daraus machen. Einige der Handelnden sind ein völlig impotenter und schwächlicher Justizminister (sessions), der kurz nach seinem Amtsantritt die Macht im Kernbereich an einen fragwürdigen „Saubermann“ Stellvertreter (rosenstein) abgegeben hat, der wiederum einen bekanntermaßen engen Freund (mueller) eben jenes fbi-Chefs (comey), der auf seinen drängenden Rat hin gefeuert wurde, als Sonderermittler einsetzt, um wegen lächerlicher und geradezu absurder Vorhalte gegen trump und dessen Team zu ermitteln.

Mittlerweile ist bekannt geworden, dass jener comey als fbi Chef im Auftrag der damaligen „Justizministerin“ (lynch) die Ermittlung gegen clinton nicht „Ermittlung“ nannte sondern „Angelegenheit“ und dass er, *noch bevor* Zeugen (inkl. clinton) vernommen wurden, bereits zu der Entscheidung gekommen war, man werde gegen clinton kein Verfahren eröffnen, wobei er selbst durch bestimmte Formulierungen die Grundlage für ein Verfahren entzog (er bezeichnete strafbares Handeln gezielt mit einem Begriff für nicht strafbares Handeln). Und als dieser comey gefeuert wurde, hatte er nichts eiligeres zu tun als, was strafbar ist, vertrauliche Dokumente und Informationen an die (clinton freundliche) Presse zu geben.

Aber die Posse geht noch weiter. Wie mittlerweile bekannt wurde, wurde eben jene fragwürdige Umformulierung auf Anraten eines fbi Führungsbeamten („strzok“, einer der höchsten Leute dort) vorgenommen, der eine Affaire mit einer fbi Beamtin hatte, der er ca. 10.000 Text Nachrichten vom Dienst-Handy aus geschickt hatte, die nicht nur vor Gehässigkeit gegen trump trieften – und ihn mithin als Ermittler disqualifizierten – sondern auch offen von einer „Versicherung“ für den Fall, dass trump Präsident werden sollte sprachen; um es noch saftiger zu machen: Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass diese „Versicherung“ im Büro des stellvertretenden fbi Chefs (mc cabe) ausgeküngelt und geplant wurde!

Aber es geht noch weiter: Eben jener fbi Direktor strzok war *überall* dabei, wo’s um die Wurst ging, also pro-clinton und anti-trump; sogar beim – sehr freundlichen – „Verhör“ von clinton war er führend dabei. Es gäbe da noch mehr zu berichten, z.B., dass mittlerweile als ziemlich sicher gilt, dass eben dieser Typ den Antrag beim Sondergericht einreichte und betrieb, der zu der Genehmigung führte, trump und seine Leute im Wahlkampf abzuhören (und, davon ist sinnvoll auszugehen, alles Interessante clinton zuzuspielen), aber ich belasse es nun dabei anzumerken, dass dieser Typ es derart heftig getrieben hat, dass mueller, der nun wahrlich nicht als trump Freund gilt, ihn aus dem Team der Sonderermittler, in dem er natürlich auch war, rauswerfen
musste.
Ehe es weiter geht, kurz zu mc cabe, dem stellv. fbi Chef. Dessen Frau steht in direktem und engem Kontakt mit der clinton Clique und hat sehr, sehr viel Geld für ihren Wahlkampf als Senatorin eines Bundesstaates gekriegt …

Der nächste, der aus dem Sonderermittlungs Team rausflog, war ein einer der höchsten Beamten im Justizministerium. Der hinterging die eigene Behörde und traf sich heimlich mit den Leuten von eben jener Firma („fusion“), die – gegen Bezahlung! – das Dossier gegen trump wegen angeblicher Russlandverbindungen bei dem inzwischen komplett enttarnten Ex mi6 Mann (steel) in Auftrag gegeben hatte.
Aber wartet, es geht noch weiter! Wie sich mittlerweile herausstellte, arbeitete seine Frau für eben jenes Unternehmen (fusion).

Kurz, es zeigt sich, dass ein Sonderermittler nach dem anderen gehen muss, weil er/sie in erheblicher und hässlicher Weise in Schmutz der übleren Art verwickelt war oder ist – und zwar so tief und schlimm, dass er/sie nicht mehr haltbar ist.
Und, welch unerhörter Zufall, das Sonderermittler-Team besteht ohnehin im wesentlichen aus treuen clinton-Fans.

Das alles ist lustig (für uns) und unterhaltsam und man könnte mittlerweile eine Fernseh-Serie „Das korrupte Behörden-Schwein der Woche“ daraus machen. Aber es gibt dabei noch etwas viel Wichtigeres, den Umstand nämlich, dass es ganz offensichtlich völlig normal und alltäglich – und vor allem inzwischen unmissverständlich erwiesen – ist, dass die Top Beamten in den usppa Behörden, Ministerien und Gerichten durch und durch korrupt sind und aufs Gesetz, das sie eigentlich schützen und umsetzen sollten scheissen.

Und noch etwas ist erschreckend klar geworden und mittlerweile sehr solide erwiesen: Die clintons, vor allem hitlary, haben ihre Pfoten überall drin und betreiben im Grunde seit vielen jahren ein üppiges Verbrecherkartell auf Steuerzahler-Kosten und mit Staatsbeamten als kostenlosen Mitarbeitern.
Aus ihrer Sicht hat hillary völlig recht, wenn sie erbost ist darüber, dass trump gewann; immerhin hatte sie weite Teile der main stream medien und der Behörden eng an ihr Verbrecherkartell angebunden oder als Mitarbeiter.

Das, was ich da eben skizzierte, ist auch das, was ich oben meinte; das beschreibt den Zustand des Staates usppa – und damit, mit diesem Apparat, kann man zwar ein Verbrecherkartell betreiben (das übrigens auch die amis entrechtet und ausplündert), einen Staat damit zu führen allerdings ist unmöglich.

Lässt sich das reparieren? Nein, nicht im üblichen Sinn, also z.B. durch den Austausch einiger Führungsleute. Die Reparatur eines derart verkommenen und von Geschwüren durchsetzten Staates geht nur auf die harte Tour, mit der großflächigen Ausmerzung sowohl der Kerns als auch der diversen Zellen. Nur, das darf man nicht übersehen, der Staat hat ja eben *nicht mehr* die nötigen und halbwegs funktionierenden Organe, die für die Durchführung der Reparatur notwendig sind; eben diese sind ja, keineswegs zufällig, mit am schlimmsten korrumpiert und verkommen.

Die Lösung heisst also entweder Militär oder Volk, oder eine Mischung aus beidem. Und *das* ist es, worauf trump abzielt. Allerdings braucht er für eine derart sensible Aktion knapp am Rand der Verfassungsmäßigkeit solide Beweise und/oder überzeugte Soldaten und Bürger. Und die bekommt er, indem er die „demokraten“ und „liberalen“ nicht nur nicht hindert, sondern sie geradezu noch anheizt – dann erledigen die das ganz alleine, sich als die Verbrecher, die sie sind, erkennbar zu machen – und zwar so, dass man nicht argumentieren muss, weil die amis es sich selbst erschließen können

Nebenbei bemerkt: Die usppa sind in weiten Teilen der Welt als bösartiger Schläger, als gieriger und gnadenloser Verbrecher gesehen und ein Pariah, der in der neuen multipolaren Welt günstigenfalls Ignoranz und Missachtung und schlimmerenfalls heftige Schläge zu erwarten hat, aber gewiss keine Aufnahme als Partner – für eine „geläuterte“ usppa sähe das anders aus; nicht gleich, nicht herzlich, aber es gäbe einen Weg. So gesehen ist die Rosskur für die usppa nicht nur notwendig sondern auch eine letzte Chance wie für einen Drogenabhängigen knapp vor dem Gefängnis eine Entziehungskur.

Abschließend möchte ich noch kurz auf ein Detail eingehen, das für uns interessant sein kann.
Und zwar auf die „Clans“. obama z.B. gehört zum chicago Clan, clinton (inzwischen eher) zum new york Clan, feinstein zum kalifornischen Clan, usw. Wer in washington etwas erreichen will, der muss in aller Regel zu einem der größeren Clans gehören. In diesem Sinne hat clinton schon immer auf das hinterwäldlerische Arizona geschissen, aber der Bundesstaat war sehr nützlich, weil er sowohl mit dem kalifornischen wie auch dem texanischen Clan verbandelt ist und zudem engste cia und Drogenanbindungen hat.

Für uns ist das insofern interessant, als das, was nun in den usppa läuft, auch in dieser Hinsicht manches verdeutlichen wird und mithin eine Grundstruktur aufzeigt, die man auch bei uns, in brüssel, in berlin usw. findet. Und: Wer es geschickt anstellt, der kann das nutzen und eine Situation schaffen, in der die Verbrecherbanden sich selbst gegenseitig ausrotten. Die Fraktionierung ist ja schon voll im Gange.

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http://vineyardsaker.de/2017/12/16/dies-und-das-gefaehrliche-manoever-wahrheitsjudo-und-verbrecher-poker/

Russophilus  22. Dezember 2017
Rubrik: Global/Globalisierung/NWO

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