Ein offener Brief von Präsident Nicolas Maduro an die Bevölkerung der Vereinigten Staaten

Maduro hat, wie schon vorher Chavez, das unverzeihliche Verbrechen begangen, das Interesse des venezolanischen Volkes anstatt die Interessen der USA, des Wertewestens und der hinter ihnen agierenden Zion-Elite zu vertreten. Deshalb muss er gehen!

 

Vorwort von Emmanuel Sarides

In den westlichen und, ganz klar, deutschen Massenmedien herrscht bereits ein Pandämonium von Hetze, Hass und Propaganda gegen Nicolás Maduro. Maduro, der gewählte Staatspräsident Venezuelas, soll ein Diktator sein, was wir ja von Saddam Husein, Muammar al-Gaddafi oder Slobodan Milošević kennen, alles Schlächter und Diktatoren. Als auch so ein übler Typ soll gestürzt und von Juan Guaidó ersetzt werden, der sich selbst zum Präsidenten Venezuelas ernannte. Dass Guaidó ein nachgewiesener Agent des Wertewestens ist, stört dabei keinen (siehe dazu auch die Dokumentation The Making of Juan Guaidó, die vor einigen Tagen hier veröffentlicht wurde). Es ist zum Verzweifeln.

Ich veröffentliche heute einen Brief, in dem sich Nicolás Maduro an die Bevölkerung der Vereinigten Staaten wendet. Mögen diesen Brief die Politiker dieses Landes und die Politiker des Wertewestens zumindest lesen, denn Handeln kann man von ihnen nicht erwarten, da sie, devot wie sie sind, nur noch den Anweisungen des Zion-Hegemons folgen, unter anderem böse Diktatoren zu stürzen.

 

Hier der Brief

An Open Letter to the People of the United States from President Nicolas Maduro

Wenn ich mich mit etwas auskenne, dann sind es Menschen wie ihr, ich bin ein Mann des Volkes. Ich bin in einer armen Gegend von Caracas geboren und aufgewachsen. Ich wurde geformt in der Hitze der Volks- und Unionskämpfe in einem Venezuela, das in Ausgrenzung und Ungleichheit versunken war.

Ich bin kein Tycoon, ich bin ein Arbeiter der Vernunft und des Herzens, heute habe ich das große Privileg, Präsident des neuen Venezuelas zu sein, das auf einem Modell der integrativen Entwicklung und sozialen Gleichheit beruht, das seit 1998 vom Kommandanten Hugo Chávez geschmiedet wurde, inspiriert vom bolivarischen Erbe.

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Wir erleben heute eine geschichtsträchtige Phase. Es sind Tage, an denen sich die Zukunft unserer Länder zwischen Krieg und Frieden entscheiden wird. Ihre nationalen Vertreter in Washington wollen den gleichen Hass an ihre Grenzen tragen, den sie auch in Vietnam aufgebaut haben. Sie wollen in Venezuela einmarschieren und eingreifen – im Namen von Demokratie und Freiheit – so sagen sie, wie sie auch damals gesagt haben. Aber so ist es nicht. Die Geschichte von der Machtergreifung in Venezuela ist ebenso falsch wie die Massenvernichtungswaffen im Irak. Sie ist ein Irrglaube, aber der kann dramatische Folgen für unsere gesamte Region haben.

Venezuela ist ein Land, das mit seiner Verfassung von 1999 die partizipatorische und protagonistische Demokratie des Volkes, und das ist heute beispiellos, als eines der Länder mit der größten Zahl von Wahlprozessen in den letzten 20 Jahren umfassend ausgebaut hat. Ihr mögt vielleicht unsere Ideologie oder unser Aussehen nicht, aber wir existieren und wir sind Millionen.

Ich wende mich mit diesen Worten an die Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika, um vor dem Ernst und der Gefahr zu warnen, die mit der Absicht einiger Sektoren im Weißen Haus verbunden sind, in Venezuela einzudringen, mit unvorhersehbaren Folgen für mein Land und für die gesamte amerikanische Region. Präsident Donald Trump beabsichtigt auch, die edlen Dialoginitiativen zu stören, die von Uruguay und Mexiko mit Unterstützung der CARICOM für eine friedliche Lösung und einen Dialog zugunsten Venezuelas gefördert werden. Wir wissen, dass wir uns zum Wohle Venezuelas hinsetzen und reden müssen, denn Dialogverweigerung bedeutet, Krafteinsatz als Weg zu wählen. Denken Sie an die Worte von John F. Kennedy: „Lasst uns nie aus Angst verhandeln. Aber lasst uns nie Angst haben, zu verhandeln“.

Haben diejenigen, die keinen Dialog wollen, Angst vor der Wahrheit?

Die politische Intoleranz gegenüber dem venezolanischen bolivarischen Modell und die Wünsche nach unseren immensen Ölressourcen, Mineralien und anderen großen Reichtümern haben eine internationale Koalition unter der Leitung der US-Regierung veranlasst, den schweren Wahnsinn eines militärischen Angriffs auf Venezuela unter der falschen Entschuldigung einer nicht existierenden humanitären Krise zu erwägen.

Die Bevölkerung Venezuelas hat schmerzhafte soziale Wunden erlitten, die durch eine kriminelle Handels- und Finanzblockade verursacht wurden, die durch die Enteignung und den Raub unserer finanziellen Ressourcen und Vermögenswerte in Ländern, die mit diesem wahnsinnigen Angriff in Verbindung stehen, noch verschlimmert wurde.

Und doch sind wir dank eines neuen Systems der sozialen Sicherheit, das sich direkt auf die am stärksten gefährdeten Sektoren konzentriert, stolz darauf, weiterhin ein Land mit einem hohen Index der menschlichen Entwicklung und einer geringen Ungleichheit in Amerika zu sein.

Das amerikanische Volk muss wissen, dass diese umfassende vielgestaltige Aggression völlig ungestraft und unter eindeutiger Verletzung der Charta der Vereinten Nationen betrieben wird, die ausdrücklich die Androhung oder Anwendung von Gewalt verbietet, neben anderen Prinzipien und Zielsetzungen im Interesse des Friedens und der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Nationen.

Wir wollen weiterhin Geschäftspartner der Menschen in den Vereinigten Staaten sein, wie wir es in unserer Geschichte waren. Ihre Politiker in Washington hingegen sind bereit, ihre Söhne und Töchter in einen absurden Krieg zu schicken, anstatt das heilige Recht des venezolanischen Volkes auf Selbstbestimmung und die Wahrung seiner Souveränität zu achten.

Wie Sie, das Volk der Vereinigten Staaten, sind auch wir Venezolaner Patrioten. Und wir werden unsere Heimat mit allen Fasern unserer Seele verteidigen.

Heute ist Venezuela in einem einzigen Ruf vereint: wir fordern die Einstellung der Aggression, die darauf abzielt, unsere Wirtschaft und unser Volk sozial zu ersticken, sowie die Einstellung der ernsthaften und gefährlichen Drohungen einer militärischen Intervention gegen Venezuela.

Wir appellieren an die gute Seele der amerikanischen Gesellschaft, die das Opfer ihrer eigenen Führer ist, sich unserem Aufruf zum Frieden anzuschließen, lasst uns alle ein gemeinsames Volk gegen Kriegshetze und Krieg sein.

Es leben die Völker Amerikas!

Nicolás Maduro

Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela

https://www.globalresearch.ca/an-open-letter-to-the-people-of-theunited-states-from-president-nicolas-maduro/5668092

Siehe auch

Kein „Regime Change“ in Caracas!
Offener Brief gegen die US-Intervention in Venezuela
Von Noam Chomsky, Laura Carlsen et al.

und

Venezuela bittet Europa seine Haltung der Einmischung aufzugeben

13. Februar 2019
Rubrik: Global/Globalisierung

13 Gedanken zu „Ein offener Brief von Präsident Nicolas Maduro an die Bevölkerung der Vereinigten Staaten“

  1. Ich hab selten so einen verlogenen Schwachsinn gelesen. Maduro ist genau so Verbrecherisch, wie der Braune aus Braunau, nur, dass er auch noch saudumm ist.

      1. Das Volk in Venezuela hungert, Medikamente fehlen. 3 Millionen sind schon ins Ausland geflohen. Dann wird berichtet: Maduro kümmert um sein Land ! Wer so einen Blödsinn verbreitet, kann nur Sozi sein. Wahrheit brauchen wir nicht. Wir haben schon immer Recht, auch wenn jeder Sozistaat, seit 100 Jahren im Elend geendet hat. Die Wahrheit sagen, hat nie was mit Hass zu tun !

        1. Wenn der Wertewesten ein Land erwürgt, dann gibt es Hunger und fehlen die Medikamente, wie die Propaganda-Medien behaupten. Apropos: Ein Sozi war ich nicht und werde niemals einer werden. Aber Sie haben auch Ersatzbegriffe, die sie gegen mich in Anschlag bringen können: Ein Rechter, ein Nazi usw. usf. Bin aber auch nicht. Muss ich auch nicht sein, wenn ich nicht auf die Medien-Propaganda reinfalle

          1. Gut, dann muss ich erkennen, dass in Venezuela alles, wie im Paradies ist ! Nur die bösen Amis sind dort einmarschiert und verhindern, dass Maduro sein Volk mit Glück überschütten kann. Dieser Superheld hockt auf dem größten Ölvorkommen der Welt. Durch seine Entscheidungen ist fast alles zum Stehen gekommen. Dern Mann hat keine Ahnung von Wirtschaft. Einer seiner ersten Entscheidungen im Amt, war, die Verkaufspreise in Läden zwangsweise zu halbieren. Dass dann die Einkaufspreise höher waren, als die Verkaufspreise, war dem wurscht ! Ergebnis: Fast alle Läden haben geschlossen ! Aber halt ! Das war natürlich wieder die Amis, die im das bösartig eingeflüstert haben. Liebe Journale, verarscht die denkenden Menschen nicht !

  2. Ernst Eberle, Venezuela wäre in der Tat ein Paradies, wenn es der Wertewesten nicht erwürgren würde. Warum? Weil Maduro nicht seine reichen Ölvorkommen in den Rachen dieses grierigen Wertewestens werfen will. Kennen Sie den Fall Kenia? Viel Erdöl, die Leute hungern. Denken Sie darüber nach, Adios

  3. Diese verbrecherischen Yankees versuchen schon längere Zeit ein weiteres Land zu destabilisieren. Es lebe das freie Venezuela, es lebe Präsident Maduro.

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